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Diabetiker Sportgruppe Saarland e.V
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Aktueller Stand: 11.03.2017

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Diabetes ist keine Schande 

 

Die Ausführung von mir hat folgenden Hintergrund:

In letzter Zeit musste ich immer mehr feststellen,  dass sehr viele Betroffene sich ihrer Erkrankung schämen (Warum) d.h. es soll niemand erfahren, dass sie an Diabetes erkrankt sind.

Meiner Meinung nach schaden. sie sich und ihrem Umfeld mit diesem Verhalten. Sie brauchen sich deshalb nicht zu wundem, dass sie von der Politik, Krankenkassen, etc. nicht Ernst genommen werden. Die Arbeit der Ehrenamtlichen wird durch diese Vorgehensweise beschwerlicher.

Ein Beispiel: Im Saarland gibt es ca. 60000 gemeldete Diabetiker, davon sind noch nicht ein 1/2 % bereit sich in oder an einer Selbsthilfegruppe etc. zu beteiligen, d.h. für seine Erkrankung Eigenverantwortung zu übernehmen. Ich höre immer wieder die Äußerung -warum soll ich etwas tun - Dieses Fehlverhalten wird uns in der" Zukunft viele Schwierigkeiten bringen.

Daher mein erneuter Aufruf steht zu eurer Erkrankung und versucht, dass Beste für euch und eure

Mitmenschen daraus zu machen.

Nur “gemeinsam" sind wir gegenüber unseren Widersachern stark.

Dafür ,dass Ihr Euch die Zeit genommenhabt diese Zeilen zu lesen „Herzlichen Dank"

 

Ihr

Werner Kronser

 

 

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Die Diabetiker Sportgruppen wurden durch den BRS Saarland zertifiziert.

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Wer sich bewegt, beugt Herz-Kreislauf- und Krebserkrankungen vor
 
Wien. (ml) Das Risiko, früh zu sterben, reduziere sich bei regelmäßiger körperlicher Aktivität vor allem dadurch, dass Herz-Kreislauferkrankungen sowie Krebserkrankungen unwahrscheinlicher werden, erklärt der Bewegungswissenschaftler Dr. Günther Samitz von der Uni Wien. Eine verminderte Krebssterblichkeit durch körperliche Aktivität könnte in Zusammenhang mit der Reduktion von Körperfettdepots, einer gesteigerten Energieverbrennung, Veränderungen in den Geschlechtshormonspiegeln und einer verbesserten Immunfunktion stehen.
Bei Menschen im höheren Lebensalter reduziere regelmäßige körperliche Aktivität das Risiko von Stürzen und Frakturen.
Mediziner der Harvard-Universität in Boston haben zahlreiche Studien speziell zum Zusammenhang zwischen koronarer Herzkrankheit und körperlicher Aktivität analysiert. Im vergangenen August veröffentlichten sie ihre Ergebnisse in der amerikanischen Fachzeitschrift „Circulation”. Menschen, die sich pro Woche 150 Minuten lang moderat oder 75 Minuten lang intensiv körperlich bewegen, haben ein um 14 Prozent geringeres Risiko für Herzerkrankungen als „Menschen mit sitzender Lebensweise“. Wer seine körperliche Aktivität pro Woche auf 300 Minuten verdoppelt, senkt das Risiko, an einer Herzerkrankung zu sterben, um 20 Prozent.
Quelle: Saarbrücker Zeitung 02.03.2012

 
 
 
 
Intensives Training doppelt so wirksam wie Alltagsbewegung


Bereits 2,5 Stunden moderate körperliche Aktivität pro Woche senken das Sterblichkeitsrisiko um zehn Prozent
 
Körperlich aktiv zu sein, bringt großen Nutzen für die Gesundheit. Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass Bewegung und Sport das Sterberisiko deutlich senken. Experten empfehlen 150 Minuten Aktivität pro Woche.


Wien. (ml) Sportwissenschaftler und Mediziner der Universitäten Wien, Bern und Bristol konnten in einer Meta-Studie belegen, dass mehr und intensivere Bewegung mehr Nutzen für die Gesundheit bringt als wenig und moderate Bewegung.
Im Vergleich zu Zeitgenossen, die sich gar nicht bewegen, haben Menschen, die sich bei Alltagsaktivitäten leicht bis mäßig intensiv bewegen, ein geringeres Sterberisiko. Gegenüber Nichtstun reduziert bereits eine Stunde Alltagsbewegung pro Woche das Sterberisiko um vier Prozent. „Bei mäßig intensiven Freizeitaktivitäten wie Nordic Walking, Tanzen, Radfahren und Wandern sinkt bei nur einer Stunde Aktivität pro Woche das Risiko bereits um sechs Prozent“, erläutert der Bewegungswissenschaftler Dr. Günther Samitz von der Uni Wien. „Und bei intensiverem Ausdauertraining oder Sport, wie zum Beispiel Laufen, Tennis und Ballsportarten, sogar neun Prozent.“
Wer die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlenen Mindestdosis von 150 Minuten moderater Alltags- oder Freizeitbewegung pro Woche erreicht, reduziert sein Gesamtsterberisiko bereits um zehn Prozent. Im Vergleich dazu sinkt das Sterberisiko um mehr als das Doppelte (22 Prozent), wenn man in diesen 150 Minuten intensiveres Ausdauertraining oder intensiveren Sport betreibt. Intensivere körperliche Aktivität fördert die Gesundheit stärker als gemäßigte Bewegung.
Damit nicht genug. Die Forscher konnten auch zeigen, dass mehr Bewegung ebenfalls mehr Gesundheit bedeutet. Wer sich statt 150 Minuten wöchentlich 300 Minuten körperlich betätigt, senkt sein Sterberisiko bei moderater Alltagsbewegung um 19 Prozent und bei höher intensivem Ausdauertraining und Sport um 39 Prozent. „Die Dosis von 300 Minuten pro Woche wird ja auch von der WHO für einen weiter reichenden gesundheitlichen Nutzen empfohlen“, sagt Günther Samitz.
Jede körperliche Aktivität sei besser als keine, betont der Experte. „Selbst banale Alltagsaktivitäten wie Fenster putzen, Gartenarbeit oder zu Fuß gehen bewirken einen Überlebensvorteil. Denn auch bei Menschen, die unterhalb der Mindestempfehlung der WHO von 150 Minuten pro Woche bleiben, ist noch ein signifikanter Gesundheitsnutzen zu beobachten.“
Offenbar reagiert der gesamte Organismus bereits positiv darauf, wenn der Stoffwechsel in nur geringem Maße angekurbelt wird. Bei moderater Bewegung im Alltag steigt die Stoffwechselaktivität gegenüber dem Ruhezustand im Liegen auf das Drei- bis Fünffache, bei intensiverer Betätigung wie Radfahren und Laufen auf das Sechs- bis Zwölffache.
Die zeitlich umfangreichste körperliche Betätigung, die in der Meta-Studie erfasst ist, lag bei acht Stunden Sport pro Woche. „Mit dieser Dosis reduziert sich das Risiko der Gesamtsterblichkeit um 53 Prozent“, berichtet Samitz. Die Studie sagt nichts darüber aus, ab welchem wöchentlichen Trainingsumfang und welcher Trainingsintensität möglicherweise gesundheitliche Probleme durch Überlastungen auftreten können, da in den analysierten Einzelstudien solche unerwünschten Nebenwirkungen nicht erfasst wurden.
Das Fazit der Forscher lautet: Wer sich körperlich mehr und intensiver bewegt, zieht daraus einen höheren Nutzen für seine Gesundheit. Selbst bei Menschen im höheren Alter, die jahrelang körperlich nicht aktiv waren, wirkt sich regelmäßige Bewegung positiv auf die Gesundheit aus.
Günther Samitz empfiehlt: „Wer bisher körperlich inaktiv war, sollte zunächst mit moderat intensiven Aktivitäten beginnen und sich erst schrittweise an mehr und intensivere Bewegung herantasten. Denn gerade bei Neueinsteigern ist bei intensiver Belastung das Risiko für Verletzungen und unerwünschte Herzprobleme höher.“
Quelle: Saarbrücker Zeitung 02.03.2012

 

SZ01

Körperliche Trägheit verkürzt das Leben