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Diabetiker Sportgruppe Saarland e.V
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Die Diabetiker Sportgruppen wurden durch den BRS Saarland zertifiziert.

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Aktueller Stand: 11.03.2017

Was alles geschehen kann?

Ich habe in den letzten Jahren immer wieder versucht, die Betroffenen durch Aufrufe und Hinweise auf die Risiken der Folgeschäden hinzuweisen.

Doch leider haben die Erfahrungen gezeigt, dass der grösste Teil der Betroffenen keinerlei Interessen an diesen Aufrufen oder Hinweisen hat (als könnten keine Folgeschäden auftreten.)

Da ich aber immer noch der Auffassung bin, dass man mehr Eigenverantwortung bei unserer Erkrankung übernehmen sollte, habe ich nur einige Folgeschäden (welche entstehen könnten) als Beispiele aufgeführt:

Bei schlecht eingestelltem Blutzucker:

Augen:
Es kann bis zur Erblindung führen
Herz/Kreislauf:
Kollaps, Infarkt, sogar bis zum Tod
Gehirn:
Schlaganfall, Tod
Blutgefässe:
Durchblutungsstörungen, Gefahr durch Amputation
Nerven:
Es können Störungen auftreten, welche für Einzelne lebensbedrohlich werden könnten.
 
Dies groben Auführungen müssten meiner Meinung nach vielen Betroffenen einen Anstoß zur Überlegung geben, ob sie nicht doch mehr Eigenverantwortung bei ihrer Erkrankung übernehmen sollten.
Ihr Werner Kronser

Tickende Zeitbombe

Diese Aussage ist keine Schwarzmalerei, sondern entspricht den Tatsachen!

Denn viele Diabetiker  wissen überhaupt nichts über die Folgeschäden, die durch ihre Erkrankung entstehen können, z.B. Nervenschädigung, Durchblutungsstörungen - diese können Amputationen zur Folge haben -, Schädigung der Augen die zur Blindheit führen kann, Herzerkrankungen, Blutdruckerkrankungen, Schlaganfälle etc.

Die vielen Artikel und Berichte in den verschiedenen Medien sind meiner Meinung nach zu wissenschaftlich aufgebaut und deshalb sind viele Betroffene nicht bereit, sich intensiver mit ihrer Krankheit zu befassen.

Daher müssten die Verantwortlichen in Politik, Gesundheitswesen, Krankenkassen usw. die Patienten einfacher und effektiver auf die Gesundheitsgefahren und Kostenexplosionen, verursacht durch Diabeteserkrankungen, hinweisen.

Die Aufklärung sollte meiner Meinung nach im Anfangsstadium der Erkrankung erfolgen, d.h. in der ersten Schulung sollte mehr Zeit aufgewendet werden, als es augenblicklich der Fall ist. Nach dem heutigen Stand der Technik wäre dies mit sehr einfachen Mitteln durchführbar unter Einsatz von z.B. CD’s DVD’s Digitalbildern etc.

Warum ich eine Aufklärung in einer Schulung vorschlage, hat folgenden Hintergrund:

      • eine Aufklärung im privaten Bereich wird selten befolgt
      • eine Schocktherapie in einer größeren Runde ist meines Erachtens effektiver.

Man ist vielleicht dadurch eher bereit, sich Gedanken über seine Krankheit zu machen, mehr Eigenverantwortung zu übernehmen und auch eher bereit, seinen Lebensstil zu verändern. Auch ist man wohl eher bereits, sich einer seiner Krankheit entsprechenden Organisation anzuschließen oder wie medizinisch erwiesen und gefordert, sich mehr zu bewegen, also einer Diabetiker-Sportgruppe beizutreten.

Die Beweggründe, warum ich diesen Artikel verfasst habe, haben folgenden Hintergrund:

Ich bin der Auffassung, dass man noch öfters darauf hinweisen sollte, wie gefährlich unsere Krankheit verlaufen kann - nicht muß !!!

 

Ihr Werner Kronser

 
e-mail: info@dss-saarland.de
Offene Worte zum Rundschreiben 2/2010
 
<Wie können wir es besser vermitteln>
 
Diese Frage wird von uns immer wieder gestellt.
 
Die Gründe sind vielseitig:  Denn immer mehr Betroffene legen ein Verhalten zu Tage, wo man sich fragen muss:
 
 Sind sie überhaupt erkrankt?
 
Denn sie gehen mit ihrer Erkrankung um, als wäre sie gar nicht vorhanden. Meiner Vorstellung nach, wollen sie oder können sie den Krankheitsverlauf nicht richtig einschätzen, denn sie ignorieren die vielen Hinweise der Mediziner (welche durch viele Studien belegbar sind).
Nachweislich ist auch, dass die älteren Erkrankten eher bereit sind, ihre Lebensgewohnheiten wegen ihrer Krankheit umzustellen als Jüngere.
Als einer der Hauptgründe sehe ich, dass unsere Krankheit im Anfangsstadium keinerlei Schmerzen hervorruft (wenn Schmerzen auftreten, dann ist es meistens schon zu spät). Deshalb sind sie auch nicht bereit, einen Teil von ihrer Freizeit für Ihre Erkrankung zur Verfügung zu stellen (ob in Selbsthilfegruppen oder anderen Organisationen etc.)
 
Ob dies ihnen in der Zukunft deshalb “mal nicht leid tut”?
 
Daher mein Aufruf an die Jüngeren: Überdenkt Euer Verhalten und Eure Einstellung zu dieser Krankheit, dann kann Euch vielleicht mancher Kummer erspart bleiben.
 
Von meiner Person her ist dieser Aufruf ehrlich gemeint!
 
Werner Kronser